FAQs basisch ionisiertes AktivWasser und Wasserionisierer-Technik


Folgend finden Sie eine Antwort zu den häufig gestellten Fragen rund um das Thema basisch, reduziertes AktivWasser und auch die Anwendung Ihres Wasserionisierer in der täglichen Praxis:

FAQs zu basisch ionisiertem und auch saurem Wasser


  1. 1. Was ist der Unterschied zwischen basisch ionisiertem Wasser und Umkehrosmose- bzw destilliertes Wasser?

  2. Am besten lesen Sie hierzu die folgende Broschüre:

Vergleich-basisch-ionisiertes-Wasser-und-Umkehrosmosewasser-4S.pdf

  1. 2.Soll man Pflanzen mit basischem oder saurem Wasser gießen?

  2. Die meisten (Topf-) Pflanzen ein schwach saures Milieu zwischen pH-Wert 5,5 und 6,5 um gut zu gedeihen. Sumpfpflanzen benötigen ein stark saures Milieu. Nur ganz wenige Pflanzen mögen ein alkalisches Milieu. Zudem kommt die oxidative Wirkung des sauren Wassers, was mehr Mineralien aus dem Boden löst als Leitungswasser. Die hexagonale Clusterstruktur des Wassers wird bestimmt auch Ihrer Pflanze gut gefallen. Eiskaltes Wasser mag natürlich keine Pflanze, deshalb bitten wir Sie das saure „Abwasser“ natürlich zu temperieren.


  3. 3. Was bedeutet der pH-Wert?

  4. Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder alkalisch ein Stoff ist. Ein Wert von genau 7 entspricht einem neutralen Verhalten, was beispielsweise bei destilliertem Wasser der Fall ist, bevor es mit dem CO2 in der Luft in Kontakt kommt und bis auf pH 5 abfällt. Werte kleiner als 7 entsprechen einem sauren Verhalten, je kleiner, desto saurer. Schwefelsäure hat demnach einen deutlich niedrigeren pH-Wert als Essigsäure. Werte größer als 7 kennzeichnen ein alkalisches Verhalten, je größer desto mehr basisch. Natronlauge besitzt einen deutlich höheren pH-Wert als beispielsweise Seife. Der mögliche Wertebereich reicht von 0 (sauer) über 7 (neutral) bis zu 14 (alkalisch).


  5. 4. Die pH-Wert-Messung Ihres basischen AktivWassers

  6. Zur pH-Wert-Messung benötigt man das mit Ihrem Wasser-Ionisierer mitgelieferte Indikator-Flüssigkeit oder ein pH-Messgerät. Diese sind in den letzten Jahren günstiger geworden; (ab 40 Euro) und sind für diesen Zweck absolut ausreichend. Professionelle Messgeräte sind natürlich genauer, jedoch erheblich teurer. Der Umgang mit einem pH-Messgerät ist nicht ganz einfach und kann schnell verfälschte Ergebnisse bringen. Je nach den Anforderungen an die Genauigkeit muss das pH-Messgerät vor jeder Messung mit geeigneten Puffer-Lösungen kalibriert, also abgeglichen werden. Diese Kalibrierlösungen besteht aus Kombinationen von Chemikalien mit erwünscht hohem Pufferpotential, damit ihr pH-Wert sich bei Verschleppung von Fremdstoffen möglichst wenig ändert.


  7. 5. Die pH-Wert-Messung pH-Teststreifen bzw. Teststäbchen

  8. Absolut ungeeignet sind die sogenannten pH-Teststreifen, die Indikator-Farbstoffe enthalten, die sich je nach pH-Wert verfärben. Diese sind zwar sehr preisgünstig, aber für unseren Zweck zu ungenau und verfälschen zudem das Ergebnis. Durch die Wasser-Elektrolyse sind zum Bsp. im Basenwasser wenig saure Anteile zu finden. Deshalb nimmt dieses Wasser, wenn es mit Luft in Kontakt kommt, das saure Kohlendioxid (CO2) auf und wird deshalb saurer als es eigentlich ist. Die Indikatorflüssigkeit ist im Gegensatz zu diesen pH-Teststäbchen besser, da hier die Kontaktfläche mit der Luft sehr gering gehalten wird und somit auch die Menge des gelösten CO2.

  9. Wenn sich ein pH-Wert-Teststreifen bei IhremLeitungswasser nicht verfärbt bzw. einen pH-Wert von 7,0 anzeigt, deutet das auf die Unzuverlässigkeit des pH-Teststreifen hin, da Ihr Leitungswasser vom Wasserwerk immer alkalisch eingestellt ist.


  10. 6. Was bedeutet das Redox-Potential (ORP)?

  11. ORP= Oxidations-Reduktions-Potential, gibt die Eigenschaft einer Lösung an, ob Sie oxidierend = verrostend = Elektronen-raubend ist oder reduzierend, entrostend, Elektronen-spendend wirkt.

  12. Die einfachste Messung des Redox-Potentials geschieht durch einen Eisennagel und 2 Vergleichswässern. Das oxidierende Wasser wirkt rostend, das reduzierende nicht.

  13. Ansonsten sind Redox-Potential-Messgeräte erforderlich, die ab 40 Euro beginnen, jedoch meistens gar nicht kalibrierbar sind, und somit sehr ungenau sind. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Redox-Messgerät -650mV anzeigt, bei z.B. pH 10, jedoch tatsächlich nur -350mV vorherrschen. Das ist das Redoxpotential bei ca. pH 10, bei jedem Ionisierer, der diesen pH-Wert bei kalkhaltigem Wasser erreicht.

  14. Weitere Artikel über das Redoxpotential sind auf dieser Seite zu finden.

FAQs zur Wasserionisierer-Technik und -Anwendung


  1. 1. Wir bitten Sie hierzu auf diese Seite zu sehen.


  2. 2. Warum entsteht eine Kalkschicht bzw. Kalkbelag in Glas- oder Plastikflaschen durch das basische AktivWasser.

  3. Dies sind harmlose Kalkablagerungen. Die Mineralsalze im basischen Wasser haben eine unterschiedliche elektrische Ladung im Vergleich zum Wasserbehälter, weshalb Sie sich mit der Innenwand des Behälters verbinden. Je stärker Sie ionisieren und je höher Ihr Kalkgehalt im Ausgangswasser, desto mehr lagert sich der „überschüssige“ Kalk ab, da sich Kalk im sauren Milieu, wie z.B. in Zitronen-Säure besser löst als im basischen Milieu.

  4. Spülen Sie das Gefäß mit Essig- oder Zitronensäure-Wasser, um den Kalk zu lösen.


  5. 3. Wie oft muss ich meinen Basenwasser-Automaten entkalken?

  6. Wir empfehlen eine regelmäßige Entkalkung: Beim Härtebereich eins wenn der Filter gewechselt wird bzw. wenn alle acht Balken der Filterlebensdauer-Anzeige (bei den Aquion-Geräten) nach 3600 Litern verloschen sind, beim Härtebereich zwei wenn vier Balken nach ca. 1800 Litern verloschen sind, beim Härtebereich drei wenn zwei Balken (900 L) verloschen sind und beim Härtebereich vier wenn ein Balken (400L) verloschen ist! Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt zum Entkalken auch durch das Volumenstrom-Verhältnis des basischen Wassers zum Abwasser. Nach einer Entkalkung entsteht ca. 2/3 Basenwasser zu 1/3 saures Abwasser. Je verkalkter der Auslass des Ionisierers ist, desto weniger Basenwasser fliesst durch, somit nimmt der Abwasser-Volumenstrom je nach Verkalkungsgrad zu und ist Ihr Indikator.

  7. Die Entkalkung ist sehr einfach und ist auf dieser Seite dargestellt.


  1. 4. Macht es Sinn, bei hartem, kalkhaltigem Wasser das Wasser vorher zu enthärten?

  2. Falls Sie weicheres Wasser bevorzugen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  3. Stellen Sie den Ionisierer nicht so stark ein, z.B. Stufe 3 bei einem Durchfluss von ca. 2 Liter/Minute. So ist das AktivWasser weniger basisch, somit ist weniger Kalk.


  4. 5. Muss ich meinen Wasser-Ionisierer desinfizieren?

  5. Eine Desinfektion ist üblicherweise nicht erforderlich. Bei manchen Anwendungen, z. Bsp. im gewerblichen Bereich, ist es auf jeden Fall ratsam, den Auslauf per Sprüh- und Wischdesinfektion mit 10%iger Wasserstoffperoxidlösung zu desinfizieren. Damit werden eventuelle Keime beseitigt, die durch Anfassen des Auslaufes mit bloßen Händen übertragen werden können. Für eine besonders wirkungsvolle Reinigung / Desinfektion empfiehlt sich eine komplette Spülung des Gerätes mit 10%iger Wasserstoffperoxidlösung. Die erhalten Sie in der Apotheke.

  6. Wie es gemacht wird, lesen Sie in dieser Desinfektions-Anleitung.


  7. 6. Wann ist Wasser hart bzw. weich?

  8. Am 1. Februar 2007 wurden u. a. die Härtebereiche an europäische Standards angepasst und die Angabe Millimol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemischer Sicht unsinnige) Angabe Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt. Wasserversorgungsunternehmen werden wohl weiterhin auch die Gesamthärte veröffentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben. Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von den bisherigen, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich „hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1,2,3 und 4 werden durch die – bereits gebräuchlichen – Beschreibungen „weich“, „mittel“ und „hart“ ersetzt. Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert, weitere Infos unter Wikipedia:

weich (1)

mittel (2)

hart (3&4)

weniger als 1,5

1,5 bis 2,5

mehr als 2,5

weniger als 8,4 °dH

8,4 bis 14 °dH

mehr als 14 °dH

Härtebereich

Millimol Calciumcarbonat je L

Härtebereich

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